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| Anwaltskino |
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Ab
dem 30. April 2006
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Recht, Gerechtigkeit, Justiz und Anwälte
im Film
Im Rahmen des Deutschen Anwaltstages, der im Mai 2006 in Köln
stattfindet, lädt der Kölner Anwaltverein alle Cineasten,
Justizfreunde, -geschädigte und –angehörige
und alle Anwälte zu Entspannung und Diskussion zu vier
sonntäglichen Filmnachmittagen ein.
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Sonntag,
30. April 2006, 16.00 Uhr
Zivilprozess – Gerechtigkeit
hat ihren Preis (USA 1998)
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„Der
beste Film des Jahres“ – CNN. „Einer der besten
Thriller aller Zeiten“ – USA Today. John Travolta
ist Anwalt und Held, kämpft für Gerechtigkeit, seine
Mandanten und seinen Geldbeutel. Ein großartiger und packender
Film, der auch spektakuläre Einblicke in das amerikanische
Prozessrecht ermöglicht. Ein Spielfilm, der mittlerweile
zum Unterrichtsstoff für Jurastudenten in amerikanischer
Universitäten gehört.
RA Dr.Rainer Klocke, Vorsitzender
des Kölner Anwaltverein, und RA Brisch moderieren und
informieren über die unterschiedlichen Anwaltsbilder
im angelsächsischen und deutschen Rechtssystem.
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Sonntag, 7. Mai 2006, 16.00 Uhr
Das Kaninchen bin ich (sw DDR 1965)
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Die
DDR verbot den DEFA-Film von Kurt Meatzig. Mit jahrzehntelanger
Verspätung kann der Kinozuschauer die Geschichte der 19jährigen
Studentin Maria nachverfolgen, die sich in einen älteren
Mann verliebt. Er ist der Richter, der Marias Bruder wegen „staatsgefährdender
Hetze“ zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt hatte... |
Verriegelte Zeit (sw Deutschland 1990)
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Der
Dokumentarfilm nach der Wende. 1984 wurde die DEFA-Mitarbeiterin
Sibylle Schönemann von der Stasi verhaftet. Nach dem Fall
der Mauer geht die Filmemacherin mit der Kamera auf Spurensuche
nach den Orten ihrer Entwürdigung durch eine deutsche Justiz
und spricht mit ehemaligen Gefangenen und Wärtern.
Zwei
Filme, zwei unterschiedliche Sichtweisen der Justizvergangenheit
der DDR. RA Peter Stürzenberger und die Regisseurin Sibylle
Schönemann reflektieren über Gerechtigkeit und deren
Missbrauch, die Rolle von Richtern, Rechtsanwälten und
Bürgern in diesem Spiel, und ihre Abhängigkeit von
gesellschaftlichen Umständen.
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Sonntag, 14. Mai 2006, 16.00 Uhr
Rosen für den Staatsanwalt (sw BRD 1959)
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Ein
Nachkriegsfilm von Wolfgang Staudte. Ingrid van Bergen, Martin
Held und Walter Giller verhalfen dieser zeitkritischen Aufarbeitung
der deutschen Nazi-Justiz zum deutschen Filmpreis 1960. Ein
Kriegsgerichtsrat verurteilte 1945 einen Gefreiten, er hatte
zwei Tafeln Schokolade am Schwarzmarkt gekauft. Jahre später
treffen sie sich zufällig wieder. Der Kriegsgerichtsrat
hat es zwischenzeitlich zum Oberstaatsanwalt gebracht...Auch
wenn mit leichter Hand erzählt wird, greift die Problematik
tief in das Selbstbewusstsein der Nachkriegs-Justiz ein.
RA
Dr.Peter Thümmel und der Journalist Michael Guttmann
kommentieren einen Film zur Rolle der Justiz in Zeiten der
Nazi-Herrschaft und geben Einblicke in gerichtliche und anwaltliche
Aufarbeitungen. |
Sonntag, 21. Mai 2006, 16.00 Uhr
Die 12 Geschworenen (sw USA 1957)
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Ein
cineastisches und juristisches Kammerspiel der außergewöhnlichen
Art. Im Hinterzimmer des Gerichts diskutieren in einem Mordfall
zwölf Geschworene über das Schicksal des Angeklagten.
Welche menschlichen Wege und Abgründe zu einem Urteil führen,
wie brüchig die Überzeugung von Schuld und Unschuld
sein muss, hat niemand im Kino jemals so faszinierend dargestellt
wie Regisseur Sidney Lumet und sein Hauptdarsteller Henry Fonda.
RA Dr.Ulrich Sommer blickt moderierend als Strafverteidiger
in das richterliche Beratungszimmer, das ihm im wahren Leben
stets verschlossen bleibt. Die Kölner Kulturpolitikerin
(und Bürgermeisterin) Angela Spizig betrachtet als Kinoenthusiastin
den cineastischen Teil des Films.
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Zülpicher Straße 24
50674 Köln
Eintritt: 6 €
Kinokasse: 0221 – 8205733 |
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